| Nachhaltige Entwicklung bei Palexpo |
Nachhaltige Entwicklung ist „eine Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können.“ (Brundtland-Bericht). Eine Möglichkeit, dieses Ziel zu erreichen, besteht darin, beim Leiten eines Unternehmens wie beim Führen einer Stadt oder eines Landes die sozialen, ökologischen und ökonomischen Aspekte in ausgewogenem Maße zu berücksichtigen. Dies verlangt die Einführung eines Managementkonzepts, das strenge Grundsätze der Unternehmensführung anlegt und dabei einer nachhaltigen Entwicklung Rechnung trägt.
Nachhaltiges Management kennzeichnet seit Langem die Unternehmenskultur der Palexpo SA und kommt in zahlreichen Aktionen und Errungenschaften des Unternehmens zum Ausdruck. Um die dabei gemachten Fortschritte zu bewerten, mit anderen Maßnahmen zu flankieren und zu überprüfen, sind unterschiedliche Wege beschritten worden:
- Schaffung eines Komitees für Nachhaltige Entwicklung, das aus allen Ebenen interdisziplinär besetzt ist (11 Mitglieder)
- Erarbeitung allgemeiner Prinzipien und eines Verhaltenskodex in Bezug auf ein umweltschonendes Verhalten des Unternehmens.
- Fertigstellung des „Tableau de Bord“, eines Management-Instrumentes, bestehend aus einer Reihe von Indikatoren für eine nachhaltige Entwicklung bei Palexpo SA (2011), quasi als Mess- und Kontrollinstrument für die respektvolle und wirksame Nutzung der sozialen, natürlichen und wirtschaftlichen Ressourcen. Das „Tableau de Bord“ wurde, soweit möglich und angebracht, auf der Grundlage des von der GRI (Global Reporting Initiative) vorgeschlagenen Modells realisiert.
- Durchführung einer Prüfung des Nachhaltigkeitsmanagements (2011) zur Beurteilung des Niveaus der nachhaltigen Unternehmensführung, und zwar unter den drei Aspekten der dauerhaften Entwicklung: sozial, ökologisch und ökonomisch.
GRUNDSÄTZE DER UNTERNEHMENSFÜHRUNG
Die Grundsätze der Unternehmensführung beziehen sich auf die angewendeten Managementsysteme und die allgemeine Funktionsweise des Unternehmens. Sie befassen sich mit den Anstrengungen, die unternommen werden sollen, um die nachhaltige Entwicklung im Hinblick auf die Partner des Unternehmens (Lieferanten, Kunden usw.) und seine Mitarbeiter voranzubringen. Darüber hinaus betreffen diese Grundsätze den Platz des Unternehmens im Gemeinwesen vor Ort und in der Branche, die Führungsmethoden und Berichtsverfahren (Unternehmensethik und Risiken) sowie die soziale Verantwortung des Unternehmens.
Im Rahmen der Grundsätze der Unternehmensführung hat Palexpo SA verschiedene Maßnahmen ergriffen und zahlreiche Verfahrensweisen umgesetzt:
- Fairer Wettbewerb und Zahlungskontrolle: Fairness und Objektivität im Geschäftsverkehr. Drei Kontrollebenen bei Ausschreibungen.
- Rechnungslegung und Rechnungsprüfung: Rechnungslegung nach IPSAS (Institute for International Public Sector Accounting Standards – Institut für Internationale Rechnungslegungsstandards für die öffentliche Verwaltung).
- Einkaufspolitik. Systematische Bewertung der wichtigsten Risiken bei den Lieferanten (menschliche Fähigkeiten, Einhaltung der Lieferfristen, finanzielle Risiken, Qualität der Produkte und Umsetzung von Projekten). Beim Einkauf sind die beiden folgenden Prinzipien zu berücksichtigen: „nachhaltig und/oder recycelbar einkaufen“ sowie „möglichst in der näheren Umgebung einkaufen“. Im Jahre 2010 wurden 95 % der Einkäufe bei Schweizer Lieferanten getätigt.
- Platz im Gemeinwesen vor Ort und in der Branche. Seit vielen Jahren ist Palexpo SA aktives Mitglied seines Gemeinwesens, sei es lokal (bezogen auf Genf und seine Bevölkerung) oder im Hinblick auf die Branche.
- Im Rahmen der Agenda 21 – Teilnahme von Palexpo SA als Pilotunternehmen an der Konferenz „KMU und nachhaltige Entwicklung: Unternehmer gestalten die Zukunft“ vom 29. November 2005.
- Teilnahme des Personals an lokalen Veranstaltungen zum Thema nachhaltige Entwicklung: „Fête du Développement Durable“, „Marche de l’Espoir“ (Hoffnungsmarsch) usw.
- Beteiligung an der Erarbeitung der ‘Green Map’ der Gemeinde Grand-Saconnex, in der die lokalen Initiativen zum Thema nachhaltige Entwicklung zusammengefasst sind.
- Erhalt des ersten Zertifizierungsgrades „Label Q“, eine Qualitätsauszeichnung, die vom Schweizer Tourismusverband verliehen wird.
Beteiligung am Arbeitsausschuss des Internationalen Messeverbands (Union des Foires Internationales) über die nachhaltige Entwicklung in der Messe- und Ausstellungsindustrie.
- Sensibilisierung und Schulung. Die Mitarbeiter werden seit Langem für die Möglichkeiten der Energieeinsparung sowie für die Reduzierung und das Sortieren von Müll sensibilisiert und entsprechend geschult. In diesem Sinne erinnern Informationstafeln an einfache Verhaltensweisen, die in den Alltag übernommen werden sollten.
- Kommunikation über Unternehmensinitiativen in der lokalen und der Fachpresse.
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Wirtschaftlicher Aspekt des Nachhaltigkeitsmanagements bei Palexpo SA
Die Aufgabe eines Unternehmens ist es, Geschäfte zu machen, um erfolgreich zu sein und weiterbestehen zu können. Zu diesem Ziel muss auch ein strenges und ressourcenschonendes Management beitragen. Außerdem ist der Kanton Genf Mehrheitsaktionär von Palexpo SA, das somit auch einen gemeinnützigen Auftrag hat. In diesem Sinne erfüllt Palexpo SA seine verschiedenen Verpflichtungen bestens:
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+ 11 % der vermieteten Bruttoausstellungsfläche in 2010 gegenüber 2009 (803.633 m² vermietete Bruttoausstellungsfläche)
- + 11,8 % Aussteller in 2010 gegenüber 2009 (5.143 Aussteller) bei einer leicht gesunkenen Besucherzahl (- 4,2 % in 2010, das sind 1.290.657 Besucher).
- + 13 % Veranstaltungen in 2010 gegenüber 2009 (113 Veranstaltungen).
- + 3,7 % Umsatz (CHF 56.673.317) in 2010 gegenüber 2009.
- + 13,1 % Investitionen (CHF 24.277.574) in 2010 gegenüber 2009. Ein sehr ehrgeiziges Investitionsprogramm, das insbesondere auf den Energieverbrauch einen erheblichen Einfluss haben wird.
- Wettbewerbsvorteil. Die Bereitschaft zur nachhaltigen Entwicklung bei Palexpo SA und beim Kanton Genf hat auf dem Markt der Ausstellungen, Kongresse und des Eventmanagements einen wichtigen Wettbewerbsvorteil geschaffen und gefördert. Denn diese Positionierung und die zahlreichen, damit verbundenen Maßnahmen haben dem Palexpo SA viele Veranstaltungen eingebracht.
- Kostensenkung. Die Kosten für die verschiedenen Energiearten pro gemietetem Quadratmeter Bruttoausstellungsfläche im Zeitraum 2009 bis 2010 spürbar gesunken (von 7 auf 19%), was auch den Rückgang des Verbrauchs widerspiegelt. Diese Zahlen sind umso bedeutsamer, als die Energiekosten im Verhältnis zu den Umsatzzahlen gestiegen sind. Die Wasserkosten pro Quadratmeter vermietete Bruttoausstellungsfläche sind ebenfalls gesunken, und zwar um 23 % in 2010 gegenüber 2009 parallel zum Rückgang des während des gleichen Zeitraums beobachteten Wasserverbrauchs.
- Wirtschaftliche Auswirkungen auf den Kanton Genf. Diese sind sehr bedeutsam und werden für 2010 mit einem Wert von 545 Millionen Schweizer Franken angesetzt. Hinzu kommen 36 Millionen steuerliche Effekte (weitere Detailinformationen hierzu finden sich im Geschäftsbericht 2010, S. 13).
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Umweltschutz-Aspekt des Nachhaltigkeitsmanagements bei Palexpo SA
Der Schutz der Umwelt erfordert ein rigoroses Management der natürlichen Ressourcen (Energien und Wasser), der Abfälle und der für den Klimawandel verantwortlichen Treibhausgase. Seit Jahren unternimmt Palexpo SA kontinuierlich Anstrengungen zur nachhaltigeren Nutzung der Ressourcen auf seinem Gelände.
ENERGIE
Bereits seit der Planung des Messegeländes wird bei Palexpo SA der Umweltschutzgedanke verfolgt. Als Beispiel sei hier der Anschluss an das Fernwärmenetz im Jahre 1979 genannt.
Um dem gesamten Strombedarf der Aussteller gerecht werden zu können, beträgt die Gesamtanschlussleistung der Gebäude derzeit 36.000 KW. Im Jahre 2010 ist der Stromverbrauch der Palexpo SA gegenüber dem Vorjahr sogar zurückgegangen, und zwar um:
- 12,1 % beim Energieverbrauch insgesamt.
- 18,6 % beim Strom.
- 3,0 % bei der Wärmeenergie der Fernwärmeheizung.
Dieser Rückgang wurde insbesondere durch eine beachtliche Verbesserung der Energieeffizienz möglich:
- Energieprüfungen: Im Rahmen des Kantonsprogamms zur Senkung des Stromverbrauchs (NOE) wurden in den Jahren 2005 und 2008 zwei Energieprüfungen (eine vorbereitende und eine gründliche Prüfung) von den Industriellen Werken Genf (Services Industriels de Genève) durchgeführt. Dank dieser Prüfungen konnten Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz festgelegt werden, von denen bereits einige (insbesondere im Bereich der Beleuchtung) umgesetzt wurden.
- Messung des Stromverbrauchs per Internet (WebEnergie).
- Lüftung: Für das Jahr 2012 ist ein ambitioniertes Projekt zur Verbesserung des Lüftungssystems in den Messehallen geplant, das erhebliche Energieeinsparungen mit sich bringen dürfte. Dieses Projekt zählt zum Gesamtinvestitionsprogramm 20xx.
- Beleuchtung: In diesem Bereich sind bereits zahlreiche Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz unternommen worden.
- Ersatz der Neonröhren in allen Messehallen durch Modelle, die bei gleicher Beleuchtung 12 % weniger Strom verbrauchen.
- Installation von Bewegungsmeldern in den öffentlichen Toiletten, in den Räumlichkeiten im Untergeschoss und auf den Fluren im Bürogebäude.
- Ausschalten der Ausstellungs-Transformatoren (Einsparung 40.000 kWh im Jahr 2007; das entspricht dem jährlichen Stromverbrauch von 10 Schweizer Haushalten).
- Hallenbeleuchtung ausschließlich in den genutzten Bereichen.
Erneuerbare Energien
Palexpo SA unterstützt und wirbt für erneuerbare Energien, und zwar in Zusammenarbeit mit den Industriellen Werke Genf (Services Industriels de Genève – SIG), dem Lieferanten von Strom, Erdgas und Wärme (über das Fernwärmenetz) im Kanton Genf.
- Nutzung von Strom zu 100 % aus Wasserkraftwerken der Schweiz für den Normalbetrieb der Infrastruktur (SIG Vitale Bleu).
- Systematische Anlieferung von „grüner Energie“ (SIG Vitale Vert) für Messestände mit einem Strombedarf unter 10 kW. Bei höherem Bedarf kann der Veranstalter zwischen „blauer Energie“ und „grüner Energie“ wählen. Die Elektrizität „SIG Vitale Vert“ setzt sich aus mindestens 2.5% neuer erneuerbarer Energien (Solar und Biomasse) und der erneuerbaren hydro-elektrischen Energie zusammen.
- Die grösste Solar Photovoltaikanlage der Schweiz ist im Herbst 2011 auf den Hallendächern des Palexpo von den Industriellen Werken Genf (SIG) installiert worden. Dieses Projekt ist in enger Zusammenarbeit zwischen SIG und Palexpo SA mit der gemeinsam verfolgten Zielsetzung realisiert worden, die Produktion von erneuerbarer Energie in Genf voranzutreiben, gemäss den vom Kanton empfohlenen Vorgaben für die nachhaltige Entwicklung. Einmal in Betrieb genommen, wird diese Solarstromanlage umgerechnet den Strombedarf von 1‘200 Haushalten decken.
Auf Anfrage wird den Nutzern von Solarenergie ein Naturemade Star-Zertifikat verliehen.
Auf Anfrage wird den Nutzern von Solarenergie ein Naturemade Star-Zertifikat verliehen.
KLIMAWANDEL

- 2009: Erstellung einer Kohlenstoffbilanz (nach der ADEME-Methode). Mit Hilfe der Kohlenstoffbilanz kann ein Unternehmen den Klimawandel in zwei einander ergänzenden Phasen bekämpfen: In der ersten Phase werden die durch die Tätigkeit des Unternehmens verursachten Treibhausgase bestimmt; sodann werden in der zweiten Phase auf der Grundlage der Ergebnisse der ersten Phase die Möglichkeiten zur Senkung der Emissionen analysiert und Handlungsempfehlungen formuliert. Im Rahmen der Investitionskampagne zur Steigerung der Energieeffizienz wurden bereits einige dieser Empfehlungen in die Tat umgesetzt.
- Palexpo SA ist Mitglied der EnAW-Organisation (EnergieAgentur der Wirtschaft) AEnEC, die ihre Mitgliedsunternehmen aus der Industrie, dem Handel und der Dienstleistungsbranche darin unterstützt, ihre Energieeffizienz zu verbessern, ihre CO2-Emissionen zu reduzieren und somit der Zahlung der CO2-Steuer zu entgehen.
WASSER
- Um 23 % geringerer Wasserverbrauch in 2010 gegenüber dem Vorjahr.
- Ausstattung sämtlicher Waschbecken im Kongresszentrum mit Wasserhähnen, die sich automatisch abstellen, so genannte Selbstschlussarmaturen.
ABFÄLLEPalexpo SA besteht auf einer strikten Einhaltung seiner Abfallentsorgungspolitik gemäß dem Konzept der „3 R“: „Reduce – Reuse – Recycle“ (Reduzieren, Wiederverwenden, Recyceln) sowohl für interne (Mitarbeiter) wie für externe Belange (Werbung bei Ausstellern und Besuchern). In dieser Hinsicht hat Palexpo SA unter allen Messestandorten in der Schweiz Pionierarbeit geleistet. Bei bestimmten Ausstellungen kann die Abfallrecyclingquote zurzeit den außerordentlichen Wert von fast 80 % erreichen.
- 11 % weniger Abfälle 2010 im Vergleich zu 2009. Der Rückgang des Abfallaufkommens kann jedoch von Jahr zu Jahr stark schwanken; dies ist abhängig von den Veranstaltungen und von Bau- oder Renovierungsarbeiten an der Messe.
- 42 % der Abfälle wurden 2010 auf Platz sortiert. Dieser Prozentsatz liegt leicht unter dem von 2009 (46 %).
- • Ein zweites Sortieren erfolgt durch die Firma Serbeco an deren Standort in Vernier. Insgesamt wird somit ein Sortieranteil von 70% erreicht.
- 14 Kategorien: brennbare Abfälle, voluminöse brennbare Abfälle, Holz, Schrott und Leichteisen, Eisenträger, Aluminium, sortierbare Abfälle, Baustellenabfall, Papier/Karton, verschiedenfarbiges Glas, PET, Teppichböden, Giftstoffe, elektrische und elektronische Geräte.
- 70 % des Teppichbodens für die Gänge in den Ausstellungshallen wurden 2010 dank der geprüften und seit zwei Jahren schrittweise eingeführten Rücknahmepolitik der Hersteller recycelt. Außerdem wird ein erheblicher Prozentsatz der gebrauchten Teppichböden zur Wiederverwendung kostenlos an Vereine abgegeben.
- Verwendung von recycelten Fußböden für die Ausstellungshallen.
- Verwendung von 100 % Recyclingpapier oder Papier mit dem FSC-Gütesiegel.
- Recycling von Holz. Installation einer Recyclinganlage für unbehandeltes Holz, das hauptsächlich den Heizungsanlagen der benachbarten Gemeinden zugeführt wird. Überschüssiges und qualitativ minderwertiges Holz wird per Bahn nach Italien geliefert und dort zu Spanplatten verarbeitet wird, die zur Her¬stellung von Möbeln und im Bauwesen eingesetzt werden.
UMWELTVERSCHMUTZUNG UND ARTENVIELFALT
- Erfassen der giftigen Abfälle und ordnungsgemäße Trennung und Entsorgung.
- Soweit möglich Verwendung von biologisch abbaubaren Produkten oder von weniger schädlichen Ersatzstoffen.
TRANSPORTS
- Geschäftsreisen der Mitarbeiter. Strenge Richtlinien in Bezug auf Geschäftsreisen und die Nutzung der Verkehrsmittel (Flugzeug, Zug) in Abhängigkeit von der Entfernung des Zielorts.
- Förderung des Einsatzes von Elektrofahrzeugen. Anschaffung von Nutzfahrzeugen. Installation einer elektrischen Aufladestation für Zweiräder.
- Warentransporte. Bereitstellung eines vorübergehenden Parkplatzes für Lastwagen (P49) in der Nähe der Frachthalle des Flughafens zur Verbesserung der Logistik des Messe-Auf- und Abbaus sowie Begrenzung der Umweltverschmutzung und Lärmbelästigung in der Umgebung der Messegebäude.
- Abfalltransporte. Minus 39 % im Jahr 2010 gegenüber 2009: Das ist der Rückgang der Anzahl der für die recycelten Abfälle in Genf gefahrenen Kilometer (dank einer Optimierung des Befüllens der Container und dank einer Reduzierung der Menge der im gleichen Zeitraum produzierten Abfälle).
- Zu Fuß gehen. Aufforderung, vom nahe gelegenen Bahnhof oder Flughafen zu Fuß zur Messe zu kommen.
- Förderung öffentlicher Verkehrsmittel.
- Was die Verkehrsmittel angeht, so hat allein schon der Standort des Palexpo die Einbindung der öffentlichen Verkehrsmittel begünstigt: Flughafen, Bahnhof, Bushaltestellen (Anfahrtsskizze, einschließlich des Anfahrtsplans für Personen mit eingeschränkter Mobilität). Palexpo SA fordert seine Veranstalter, Aussteller und Besucher zur Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel auf, und zwar insbesondere mit dem Angebot der „Geneva Transport Card“ (die für Personen, die im Hotel und in der Jugendherberge übernachten oder campen, für das gesamte Verkehrsnetz kostenlos ist).
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Sozialer Aspekt des nachhaltigen Managements bei
Palexpo SA

Der soziale Aspekt des nachhaltigen Managements umfasst die sozialen Rechte und die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter und verlangt vom Arbeitgeber, für gerechte Arbeitsbedingungen und eine Politik der Antidiskriminierung sowie der Förderung der Einstellung vor Ort ansässiger Arbeitskräfte und für eine sichere Arbeitsumgebung Sorge zu tragen.
GESUNDHEIT UND SICHERHEIT
Geneva Palexpo ist ein in puncto Gesundheit und Sicherheit beispielhaftes Unternehmen.
- Ein umfassendes Managementsystem ist eingerichtet.
- Die Mitarbeiter sind informiert und entsprechend geschult.
- Zur Optimierung der Gesundheits- und Sicherheitsbedingungen für Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten und Besucher des Palexpo sowie generell für alle Personen, die sich auf dem Messegelände oder in seiner Umgebung aufhalten, ist ein Gesundheits- und Sicherheitsbeauftragter bestellt.
- Die Sicherheit der Personen, der Waren und der Infrastruktur wird durch ein umfassendes, in eine entsprechende Politik mit ambitionierten Zielen eingebettetes Präventions- und Kommunikationssystem sichergestellt. Die Risiken wurden identifiziert und behandelt.
- Gesundheit:
- Anwendung der Vorschriften der Schweizer Unfallversicherung SUVA für den Bereich Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz sowie der MSST-Vorschrift (die seit 1. Januar 2007 in Kraft ist und „eine Gefahrenanalyse sowie die Planung von Gegenmaßnahmen vorschreibt und im Plan des Sicherheitssystems des Unternehmens Anforderungen für bestimmte Zielgruppen enthält“).
- Impfkampagnen und Anti-Sucht-Programme.
- Sicherheit:
- Das Unternehmen erfüllt alle gesetzlichen Forderungen und hat darüber hinaus freiwillige Maßnahmen ergriffen: Die Vorgehensweisen werden umfassend dokumentiert.
- Die Mitarbeiter werden geschult, und regelmäßig finden Übungen statt.
- Entsprechend angepasste Ausrüstung steht zur Verfügung.
WOHLERGEHEN DER MITARBEITER
Die bei Palexpo SA beschäftigten 138 Mitarbeiter (2010), 41 % davon Frauen, verteilen sich auf 32 Berufe! Die Präsenz des Unternehmens auf dem lokalen Arbeitsmarkt ist vorbildlich, denn 100 % des leitenden Personals stammen aus Genf und Umgebung. 56 % der Führungspositionen sind mit Frauen besetzt.
Das Wohl der Mitarbeiter steht bei Palexpo SA stets im Vordergrund, was auch darin zum Ausdruck kommt, dass das Unternehmen bessere Arbeitsbedingungen als die im Tarifvertrag der Branche geforderten Bedingungen zu bieten hat. Nachstehend sind diese Bedingungen aufgeführt.
- Flexible Arbeitszeiten.
- Anerkennung der Anstrengungen in Bezug auf die Disponibilität, unabdingbar in unserem Metier, durch angemessene Entschädigungen.
- Gleichbehandlung von Frauen und Männern.
- Detaillierte und umfassend dokumentierte Vorgehensweisen für den Empfang und die Integration neuer Mitarbeiter.
- Jährliche Leistungsbeurteilung und Karriereplanung (unter Berücksichtigung der aufgrund der Größe des Unternehmens bestehenden Einschränkungen).
- Jährlich aktualisiertes Weiterbildungsprogramm. Durchschnittlich 25 Stunden Weiterbildung pro Jahr und Mitarbeiter. Angebot von Englisch- und Deutsch-Sprachkursen an einen großen Teil des Personals.
- Maßnahmen zur Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit: Umfragen mit Fragebögen und Dienstbesprechungen. Ergebnisse werden im Intranet veröffentlicht und bei der Festlegung der strategischen Ziele berücksichtigt.
- Zur Bekämpfung eventueller Probleme durch Belästigung, Mobbing und Fehlverhalten von Vorgesetzten existieren detaillierte Vorgehensweisen.
- Die Mahlzeiten der Mitarbeiter in der Cafeteria sind subventioniert und die Gerichte ausgewogen
- Sportliche Aktivitäten finden vor Ort statt.
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